FSJ im Kinder- und Jugendbüro – „Eine gute Wahl für meine Zukunft“

Unsere FSJlerin Denise Meyer berichtet aus ihrer Arbeit im Kinder- und Jugendbüro Baden-Baden, das sie in ihrem Weg der Berufsausbildung im sozialen Bereich bestärkt hat:

Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ist nicht nur ein Jahr, in dem man sich sozial engagiert. Für mich war es viel mehr, es war genau das, was ich für die Entscheidung über meine weitere berufliche Zukunft gebraucht habe.

Seit dem 1. September 2017 bin ich FSJlerin im Kinder- und Jugendbüro Baden-Baden. Das Team besteht aus der Leitung, Sozialpädagogen, dualen Studierenden, Bürokräften und drei FSJ-Leistenden. Hier ist jeder herzlich willkommen und kann sich sofort von Anfang an einbringen. Man bekommt jederzeit viel Hilfe und Unterstützung von den Kollegen.

Die FSJler und FSJlerinnen sind hauptsächlich für die Jugendtreffs in Baden-Baden zuständig: die JuBe in Baden-Baden, die Lila Villa im Rebland, den Jugendtreff in Haueneberstein und den Jugendtreff in Sandweier. Bei den Jugendtreffs in Sandweier und Haueneberstein kümmere ich mich um die Einkäufe und beteilige mich an der Eventplanung. Dabei arbeite ich eng mit den Jugendlichen zusammen und erlebe jeden Tag etwas Neues. Die Arbeit macht einfach sehr viel Spaß und jeder Tag ist abwechslungsreich und spannend.  Außerdem kann man hier sehr viel kreativ arbeiten – wenn es zum Beispiel um Flyer- oder Plakatgestaltung geht. Phantasie ist auch  bei der Eventplanung gefragt. Jeden Donnerstag findet im Jugendtreff Sandweier die Mädchenzeit statt. Diese bereite ich immer zusammen mit dem Treffleiter aus Sandweier vor. Hier koche, male, bastle und spiele ich immer mit  Mädchen im Alter zwischen 7 und 12. Der Treffleiter unterstützt mich. Kreativität kennt hier keine Grenzen. Ich empfehle jedem, der Spaß am Umgang mit Kindern und Jugendlichen und an der Arbeit im Team hat, ein FSJ im Kinder- und Jugendbüro zu machen.

Das FSJ hat mir sehr viel weiter geholfen. Dadurch wurde mir auch klar, in welche Richtung ich später in meinem Beruf gehen möchte. Ab dem 1. Oktober 2018 werde ich hier im Kinder-und Jugendbüro Baden-Baden mein Duales Studium antreten und freue mich schon auf die weiteren kommenden Jahre.

Einsatzstellenportrait: LBZ St. Anton in Riegel

Wir haben unsere FSJ-Leistenden Dominik Fischer und Nicole Schick im Lösungsorientierten Bildungs-, Beratungs- und Betreuungszentrum St. Anton in Riegel besucht. In einem kurzen Interview erzählen sie von ihrer Einsatzstelle und ihrem FSJ in der Tagesgruppe im LBZ St. Anton, wo sie Kinder im Alter von 9 bis 15 Jahren betreuen.

Wie sieht der typische Tagesablauf eines FSJlers in der Tagesgruppe aus?

Nicole: Normalerweise kommen die Kinder unserer Gruppe nach der Schule zu uns. Wir richten das Mittagessen, essen gemeinsam, betreuen bei den Hausaufgaben, verbringen den Nachmittag mit den Kindern und fahren sie nach einem kleinen Abendessen wieder nach Hause. Eigentlich sieht jeder Tag auch ein bisschen anders aus. Montags ist zum Beispiel immer Café am Vormittag, dienstags ist Teamsitzung, mittwochs Essensfahrt und freitags ist Putztag.

Dominik: Wir gehen eigentlich jeden Tag raus, wobei man sich oft mit den anderen Gruppen trifft. Manchmal machen wir auch Ausflüge, zum Beispiel ins Grüne oder ins Schwimmbad. Auch im Winter gehen die Kinder gerne an die frische Luft.


Warum habt ihr euch für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden?

Nicole: Nach meinem Abi wusste ich einfach nicht, was ich danach machen möchte. Man musste ja immer auf die Prüfungen lernen und konnte gar nicht herausfinden, was einem am meisten gefällt. Schließlich habe ich mich für ein FSJ entschieden, um zu sehen, ob der soziale Bereich zu mir passt. Es ist eine tolle Orientierungshilfe und eine wertvolle Zeit für sich selbst. 

Dominik: Bei mir war es ähnlich. Da ich mir vorstellen konnte, im sozialen Bereich zu arbeiten, konnte ich durch das FSJ erfahren, ob das die richtige Richtung für mich ist. Erst wollte ich im Kindergarten arbeiten, aber hier hat man viel mehr Möglichkeiten: Man kann auch mal mit den Kindern Fußball spielen oder Schwimmen gehen.


Was war euer eindrücklichster Moment?

Nicole: Es gibt viele tolle Momente, sodass ich gar nicht einen nennen kann, der besonders hervorsticht. Es ist toll, wenn man merkt, dass man die Kinder unterstützt. Ein Kind habe ich zum Beispiel beim allerersten Mal Schlittschuhlaufen begleitet. Wenn die Kinder Zeit mit einem verbringen wollen, ist das eine tolle Rückmeldung. Besonders schön finde ich auch, dass die Arbeit mit den Kindern sich manchmal wie Freizeit anfühlt, zum Beispiel wenn man einen Ausflug macht.

Dominik: Das tolle ist, dass die Kinder einem vertrauen. Man bekommt etwas zurück für das, was man gibt. Auch im Team der Mitarbeiter fühlt es sich an, als wären wir eine große Familie. Außerdem passiert auch jeden Tag etwas Witziges oder Unerwartetes – zum Beispiel wenn die Kinder in ihrer eigenen Sprache reden oder lustige Sprüche bringen.


Was waren die größten Herausforderungen für euch?

Dominik: Die Kinder testen sehr viel und man muss sich behaupten. Da hilft am meisten, einfach die Ruhe zu bewahren.

Nicole: Ja, am Anfang traut man sich vielleicht manches noch nicht. Aber auch wenn man sich manchmal durchsetzen muss, sind die Kinder nicht nachtragend.

 

Was nehmt ihr aus eurem Freiwilligendienst mit?

Dominik: Es lohnt sich, mit anderen gemeinsam voranzukommen und kein Einzelkämpfer zu sein. Das lernt man nicht nur in der Einsatzstelle, sondern auch auf den FSJ-Seminaren.

Nicole: Auch wenn man sich manchmal nicht so viel zutraut, ist es wichtig darüberzustehen und das Positive zu sehen. Fehler passieren – sie sind dafür da, daraus zu lernen.


Was habt ihr nach eurem FSJ vor?

Nicole: Ich will in der sozialen Richtung bleiben und in diesem Bereich studieren. Als Studienrichtung kann ich mir soziale Arbeit, Erziehungswissenschaften oder Pädagogik vorstellen.

Dominik: Ich möchte gerne eine Ausbildung zum Erzieher machen. Davor nehme ich mir aber noch etwas Zeit zur Selbstfindung.


Wie fühlt sich der Abschied vom FSJ nächste Woche an?

Dominik: Es war eine Zeit mit vielen Eindrücken. Am Anfang dachte ich, schaffe ich das? Und jetzt habe ich das noch gar nicht realisiert, dass es bald vorbei ist. Der Abschied fällt auf jeden Fall schwer.

Nicole: Ja, am Anfang denkt man, kriege ich das hin? Und dann verbringt man jeden Tag mit den Kindern und da gibt es viele Erfolgserlebnisse und schöne Momente. Das wird mir fehlen. 

Was würdet ihr euren Nachfolgern mit auf den Weg geben?

Dominik: Wichtig ist, dass man nicht alles so ernst nimmt, was die Kinder sagen. Vielleicht klingt es in einem Moment sehr wütend, aber man sollte darauf vertrauen, dass sie einen weiterhin mögen.

Nicole: Es ist immer gut, sich auf das Positive zu konzentrieren. Auch wenn die Kinder sich manchmal ärgern oder gar verletzende Dinge sagen, sind sie doch nie nachtragend und man kann viele schöne Momente mit ihnen erleben.

 
Aktuell sind im LBZ St. Anton noch freie FSJ-Stellen zu vergeben. Mehr Informationen unter www.lbz-stanton.de oder direkt im Regiobüro Freiburg des Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz e.V.

 

FSJ oder BFD beim Badischen Roten Kreuz? So geht die Bewerbung:

Team der internationalen Freiwilligendienste gewinnt Ehrenpreis

Der Landeswettbewerb des DRK-Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz e. V. fand in diesem Jahr am 7. Juli 2018 in Hornberg statt. In einem Parcours aus 20 Stationen aus den Bereichen Erste Hilfe, Sanitäts- sowie Betreuungsdienst wurden den Teilnehmenden praktische und theoretische Aufgaben gestellt. Dabei bewiesen die ehrenamtlichen Akteure in nachgestellten Notfallszenen ihr Können und zeigten ihr Rotkreuzwissen. Dafür, dass die zu bewältigenden Notsituationen wirklich realistisch wirkten, sorgten 35 Notfalldarstellende.

Mit dabei war das internationale Team „Chimexis“, bestehend aus jungen Menschen aus Chile und Mexiko, die derzeit in Freiburg ihren Freiwilligendienst ableisten. Für ihren herausragenden Einsatz im Betreuungsdienst erhielten die Teilnehmenden des fünfköpfigen Teams einen Ehrenpreis, der als Wanderpokal verliehen wurde.

„Kann es nur weiterempfehlen“ – FSJ im Kindergarten

Seinem Berufswunsch Erzieher kommt der Oberkircher Nico Schneider derzeit im Kindergarten »Schwester Giovanna« näher. Dort leistet der 20-Jährige noch bis Mitte August ein Freiwilliges Soziales Jahr ab.

In den unterschiedlichsten Bereichen der Stadt Oberkirch leisten junge Männer und Frauen ihr Freiwilliges Soziales Jahr, kurz FSJ, ab. Nico Schneider (20) aus Oberkirch, erklärt, weshalb er sich für ein FSJ im Kindergarten »Schwester Giovanna« entschieden hat und welche Erfahrungen er hier bereits machte. »Mir war schon recht früh klar, dass ich einmal eine Ausbildung zum Erzieher machen wollte. Schon als Schüler habe ich in einigen Oberkircher Kindergärten ein Praktikum gemacht. Das FSJ habe ich begonnen, um die Zeit bis zum Beginn meiner Ausbildung zu überbrücken«, meint Schneider. Im städtischen Kindergarten »Schwester Giovanna« sei er in allen Gruppen im Einsatz, so dass er alle Kinder kenne. »Ich spiele viel mit den Kindern, bastele auch viel mit ihnen «, schildert er seine Tätigkeit. Gerade den Kleineren in der Baum- und Bärengruppe lese er auch vor. Jeden Mittwoch ist der Naturtag. Bei entsprechendem Wetter geht es zum Beispiel mit den Kindern zum Waldstück des Kindergartens bei der Schauenburg oder in den Stadtgarten. »Weiter kümmere ich mich um Küche und Bistro. Nach dem Morgenkreis frühstücken die Kinder im Bistro des Kindergartens«, erzählt Schneider. Danach räume er das Bistro auf. Das Mittagessen werde von einer örtlichen Metzgerei gebracht. »Ich bereite dann den Mittagstisch vor, decke den Tisch und kümmere mich darum, dass das Essen warm bleibt.« Bei den Teamsitzungen der Erzieherinnen sei er auch dabei. Sein Fazit zum FSJ: »Ich kann es nur weiter empfehlen. Kein Tag ist wie der andere. Man lernt sehr viel, gerade auch über Arbeit im Team. Es macht wirklich viel Spaß.« Bis Mitte August werde er noch im Kindergarten »Schwester Giovanna« sein, wie geplant, habe er sich um einen Ausbildungsplatz als Erzieher beworben.

Quelle: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch (veröffentlicht am 30.06.18 im Offenburger Tageblatt)
Foto: Stadt Oberkirch

Genau der richtige Zeitpunkt für einen Freiwilligendienst!

Die schriftlichen Prüfungen sind vorbei. Der Kopf wird langsam wieder frei und das Ende der Schulzeit ist in Sicht. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt sich Gedanken über ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu machen.

Das Badische Rote Kreuz vermittelt pro Jahr 1300 jungen Menschen eine Einsatzstelle für ihren Freiwilligendienst. Noch sind nicht alle Stellen für das Jahr 2018/19 vergeben.

Nutze deine Chance, das Berufsleben, die Praxis und dich selbst besser kennenzulernen, engagiere dich im sozialen Bereich und erfahre, wie bereichernd die Hilfe für andere Menschen ist. Bewirb Dich jetzt beim Badischen Roten Kreuz in Freiburg, Konstanz, Baden-Baden, Lörrach und Offenburg!

Einsatzstellenportrait: Naturkita Mundenhof

Eine unserer FSJ-Einsatzstellen ist die Naturkita Mundenhof in Freiburg.

Wir haben unseren Freiwilligendienstleistenden Kilian dort besucht und ihm ein paar Fragen zu der Einsatzstelle und dem Freiwilligendienst gestellt.

Was möchtest Du in Deinem Freiwilligen Sozialen Jahr noch lernen?
Ich möchte einen besseren Umgang mit den Kindern allgemein erlernen, insbesondere bei Streitsituationen.

Würdest Du Dein Freiwilliges Soziales Jahr weiterempfehlen?
Ja auf jeden Fall. Es ist eine sehr coole Atmosphäre, ein tolles Team, super Kinder und man ist viel draußen. Außerdem kann man seine Mittagspause zwischen Ziegen und Lamas verbringen. 

Warum hast Du Dich für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden?
Nach meinem Schulabbruch wusste ich nicht, was ich machen soll. Ich wollte mich orientieren.

Warum hast Du Dich für diese Einsatzstelle entschieden?
Ich bin über Bekannte auf diese Einsatzstelle aufmerksam geworden.

Was nimmst Du aus deinem Freiwilligendienst mit?
Kompetenzen im Umgang mit Kindern, beim Streitschlichten und Spielen. Ich habe durch die Kinderbetreuung gelernt Verantwortung zu übernehmen und im stressigen Kita-Alltag vorausschauend zu handeln und den Überblick zu behalten.

Was würdest Du Deinem Nachfolger mit auf den Weg geben?
Wenn Du mit dem Fahrrad kommst, zieh immer eine Regenhose an. Wenn Du nicht dem Fahrrad kommst, fang damit an.

Ein Jahr Regionalbüro Offenburg

Das vor einem Jahr neu gegründete Regionalbüro in Offenburg ist die Antwort auf den wachsenden Bedarf in der Region und war letztlich eine Folge des Erfolgs des Badischen Roten Kreuzes als Träger des FSJ und des BFD. Denn Freiwilligendienste gewinnen nicht nur für Heranwachsende, sondern für die gesamte Bevölkerung immer mehr an Bedeutung und sind damit ein Gewinn für alle Beteiligten. 
Im Regionalbüro trafen sich am 27.04.2018 Vertreterinnen und Vertreter des Badischen Roten Kreuzes, aus Einsatzstellen sowie Freiwillige zum Austausch.

Derzeit betreut das Regionalbüro 83 Freiwillige mitsamt ihren Einsatzstellen.

Trotz einjährigem Geburtstag stand bei dem Treffen weniger die Rückschau, sondern vor allem die Entwicklung und Qualitätssicherung der Freiwilligendienste im Fokus. Vorgestellt wurde die Auswertung von vier Befragungen, an denen 1800 Freiwillige des Badischen Roten Kreuzes, 3700 Rot-Kreuz-Freiwillige aus dem gesamten Bundesgebiet sowie 200 badische Einsatzstellen teilgenommen hatten. 

Die wichtigsten Ergebnisse stellte Thomas Schaaf, Leiter der Freiwilligendienste beim Badischen Roten Kreuz, vor. Hier ein kleiner Auszug:

Berufliche Orientierung und eine sinnvolle Überbrückung sind die stärksten Motive für einen Freiwilligendienst.

Die Zufriedenheit der Freiwilligen mit unseren Einsatzstellen ist sehr hoch.

Nahezu alle Freiwilligen bestätigen, dass sie wichtige Erfahrungen im Freiwilligendienst gewonnen haben.

Die Anforderungen an die Freiwilligen werden von 82 % als „genau richtig“ bezeichnet.

97 % der Freiwilligen und 95 % der Einsatzstellen würden das Badische Rote Kreuz als Träger von Freiwilligendiensten weiterempfehlen.

Die Bewertungen zeigen, dass es dem Badischen Roten Kreuz gelingt, die Freiwilligen wie auch die Einsatzstellen sehr gut zu betreuen und zu begleiten. 

#MehrwertFSJ

"Am Mittwoch den 11.04.2018 lud der Baden-Württembergische Landtag 100 FSJler ein, die derzeitigen Abgeordneten unter dem Motto #MehrWertFSJ vom Freiwilligendienst und seinem Mehrwert für Gesellschaft und Teilnehmer zu informieren.
Bunt gemischt, kann man wohl das Bild vor dem Landtag in Stuttgart beschreiben, als sich ca. 100 FSJler versammelten. Verschiedenste Träger, Einsatzstellen, und auch Nationalitäten sowie Altersgruppen waren vertreten. So waren auch wir – vom Badischen Roten Kreuz – zu viert vor Ort.
Nach dem obligatorischen Sicherheitscheck bekamen alle Anwesenden zwei Gymbags (Turnbeutel), mit dem aufgedruckten Tagesmotto „#MehrWertFSJ“. Der zweite war für einen Abgeordneten als potentiellen Gesprächspartner gedacht.
Nach einer kurzen Ansprache durch die Sprecherin des Landesarbeitskreises Gisela Gölz wurden fleißig Selfies im Landtagsgebäude gemacht, bis sich die Türen des Plenarsaals öffneten. Aufgrund von Folgeterminen standen nur vereinzelte Abgeordnete zu kleinen Gesprächen zur Verfügung. Dennoch zeigten sich diese Abgeordneten sehr interessiert am FSJ.
Grünen-Politiker Dr. Bernd Murschel erzählte uns mit Freude von seinem eigenen Zivildienst und sprach sich zudem positiv für eine Tarifminderung in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln für die FSJler aus (#FreieFahrtFuerFreiwillige).
Weiter ging es mit einer Rede von Landtagsvizepräsident Klenk, in der er das Engagement der FSJler lobte, und die große Relevanz von Freiwilligendiensten für die Gesellschaft hervorhob.
Passend zum Thema der Veranstaltung folgten Statements einiger Freiwilliger über ihren ganz persönlichen Mehrwert in ihrem Freiwilligendienst. Hierbei konnte man gut erkennen, dass hinter einem FSJ ganz unterschiedliche Motivationen stehen. Die Mehrwerte erstreckten sich vom Fund des Traumberufes, bis hin zum Test persönlicher Grenzen.
Abschließend trafen sich die ca. 100 Freiwilligen mitsamt ihrer Gymbags in der Stuttgarter Innenstadt, um auf Freiwilligendienste aufmerksam zu machen. Gesamt betrachtet war es ein sehr spannender Tag, an dem wir den Abgeordneten den Freiwilligendienst ein Stück näher bringen konnten."

Maximiliane Peringer - Freiwilligendienstleistende im Landesverband Badisches Rotes Kreuz

Wie ticken Jugendliche?

Im November und Dezember 2017 haben sich Freiwillige aus den Regionalbüros Freiburg, Konstanz, Baden-Baden, Lörrach und Offenburg in einer Zukunftswerkstatt damit auseinandergesetzt, wie Jugendliche und junge Erwachsene von heute so ticken. Anhand der Ergebnisse der Shell Jugendstudie 2015 ging es dabei um die politischen und sozialen Bedingungen, unter denen Jugendliche aufwachsen und wie sie sich dabei eine Persönlichkeit erarbeiten.

Was das mit dem FSJ/BFD zu tun hat? Eine Menge! Denn in den Workshops blieb es nicht nur dabei, wie sich Jugendliche, die einen Freiwilligendienst leisten, innerhalb der Vielfalt jugendlicher Lebenswelten verorten. Es wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch wertvolle Ideen entwickelt, wie sich die Freiwilligendienste des Badischen Roten Kreuzes zeitgemäß weiterentwickeln können.

Welche Themen brennen Jugendlichen unter den Nägeln und sollten Eingang in die Seminare finden? Welche Wege der Öffentlichkeitsarbeit gibt es, Jugendliche abzuholen, die zu 99 % online unterwegs sind? Was braucht es, damit sich Freiwillige bei Ihrem Dienst in den Einsatzstellen gut begleitet fühlen? Wir freuen uns über die Vielzahl guter Impulse und sind nach der nun abgeschlossenen Auswertung dankbar, diese für die Weiterentwicklung unserer Freiwilligendienste nutzen können!

Gastfamilien gesucht

Im September 2017 sind 25 junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren aus Mexiko und Chile für einen einjährigen Freiwilligendienst nach Freiburg gekommen. In ihrer Heimat waren die meisten bereits berufstätig, v.a. im sozialen Bereich. Hier bringen sie ihre Kenntnisse vor allem in Kitas und Seniorenheimen ein. In ihrer Freizeit erkunden sie Freiburg und das Umland.
Gastfamilien in und um Freiburg geben den jungen Menschen ein Zuhause.

Wir sind aktuell auf der Suche nach einer neuen Gastfamilie für José Maria (29 Jahre) aus Mexiko für Mitte / Ende Februar bis Anfang September. José María arbeitet im Begegnungszentrum Stühlinger und in seiner Freizeit treibt er gerne Sport.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Nora Müller: 0761/88336-135, nora.mueller@drk-baden.de

Ein Gewinn für beide Seiten

In diesen Tagen starten knapp 1300 junge Menschen unter der Trägerschaft des Badischen Roten Kreuzes in ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD). Zwischen Karlsruhe, Freiburg und Konstanz können sie sich in rund 350 Einsatzstellen – 18 sind in diesem Jahr neu dazugekommen – sozial engagieren, orientieren, auf das Berufsleben vorbereiten und gleichzeitig die eigene Persönlichkeit weiterentwickeln. Sie sorgen in ihren Einsatzstellen für neuen Schwung und schenken anderen, die Unterstützung brauchen, Freude, Wärme und Menschlichkeit. Ein FSJ oder ein BFD sind immer ein Gewinn für beide Seiten.

Die Einsatzbereiche sind vielfältig und reichen von der Betreuung von Menschen mit Behinderungen, über Fahrdienste, die Kinder-und Jugendhilfe, Kindergärten, Krankenhäuser, den Rettungsdienst, Schulen, bis hin zur Seniorenarbeit. Pädagogen bereiten die Freiwilligen auf ihren Einsatz vor und begleiten sie durch ihre gesamte Zeit sowohl im FSJ wie auch im BFD. Bewerbungen für einzelne Plätze, bisher nicht vergebene Plätze sind immer noch möglich!

Das Badische Rote Kreuz vermittelt seit inzwischen 21 Jahren Freiwilligendienste und ist der größte Anbieter des Freiwilligen Sozialen Jahres in Baden. Der Landesverband betreibt fünf Regionalbüros: das Regionalbüro Freiburg – Breisgau-Hochschwarzwald in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Freiburg, das Regionalbüro Baden-Baden – Bühl – Achern in Baden-Baden, das Regionalbüro Bodensee – Konstanz – Villingen-Schwenningen in Konstanz, das Regionalbüro Lörrach – Hochrhein in Lörrach und seit Sommer diesen Jahres das Regionalbüro Offenburg.

Erste-Hilfe-Training für weltwärts-Freiwillige aus Chile und Mexiko

Ein Auffrischungskurs in Erste Hilfe ist für jeden sinnvoll – ganz besonders aber für Freiwillige, die in sozialen Einrichtungen arbeiten. Wer täglich mit vielen Menschen zusammentrifft, vor allem mit Kindern und Senioren, der sollte Bescheid wissen über Reanimation, stabile Seitenlage oder die Versorgung von Verletzungen.

Das dachte sich auch ein Teil unserer 30 weltwärts-Freiwilligen aus Chile und Mexiko und wünschte sich einen Erste Hilfe Auffrischungskurs im DRK-Landesverband bei Klaus Sontag und Larissa Eck. Einen Vormittag lang übten 16 junge Frauen und Männer alle Handgriffe, die notwendig sind, um erfolgreich Erste Hilfe leisten zu können. Obwohl volle Konzentration verlangt war, hatten alle Teilnehmenden auch richtig viel Spaß.

Für die Mittagspause ging es in den Freiburger Seepark. Anschließend erhielt die Gruppe eine Führung durch die Rettungswache des DRK-Kreisverbands Freiburg. Dabei gewannen unsere Freiwilligen nicht nur Einblicke in die Arbeit der DRK-Rettungskräfte, sondern übten sich auch im Krankentransport.

Noch bis September bleibt dieser weltwärts-Jahrgang in Freiburg und Umgebung. Für die neuen Freiwilligen, die Mitte September nach Deutschland kommen werden, sucht der DRK-Landesverband aktuell noch Gastfamilien. Für weitere Auskünfte steht Sonja Gordillo unter sonja.gordillo@drk-baden.de oder 0761/88336-135 zur Verfügung. Mehr über das Süd-Nord-weltwärts-Programm erfahren Sie auf unserer deutschsprachigen Informationsseite.

Die Freiwilligendienste des Badischen Roten Kreuzes in der Presse

Freiwilligendienste sind ein Erfolgsmodell, urteilt Michael Sträter von der Badischen Zeitung. Unter der Überschrift Sozial sich selbst finden stellt er das Freiwillige Soziale Jahr, den Bundesfreiwilligendienst, die weltwärts-Dienste und den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug beim Badischen Roten Kreuz vor.

 

Seit fünf Jahren gibt es in Lörrach das FSJ/BFD Regionalbüro Lörrach / Hochrhein. Die Zahl junger Menschen, die sich in der Region für einen Freiwilligendienst interessieren, wächst stetig. Die Badische Zeitung und die Oberbadische Zeitung berichten darüber.  

Badische Zeitung: Anderen helfen und sich orientieren
Oberbadische Zeitung: Das Rote Kreuz in neuen Räumen

 

Die Mexikanerin Noemi Lopez ist mit dem weltwärts-Programm nach Freiburg gekommen. Seit September vergangenen Jahres nimmt sie als Freiwilllige in der Tiegener Kita "Tausendfüßler" am Servicio Voluntario en Alemania teil. Sie war bereits in Mexiko beim Roten Kreuz tätig, ist gelernte Rettungssanitäterin, engagiert sie in Freiburg außerdem bei der Feuerwehr und hat den BZ-Fragebogen Sagen Sie mal... ausgefüllt. 

 

Muhammed Lamin Manneh stammt aus Gambia. In Deutschland angekommen sah er seine Chance und engagierte sich eineinhalb Jahre im Bundesfreiweilligendienst, sechs Monate davon im Sonderprogramm für Flüchtlinge. Nun hat er im DRK-Seniorenzentrum March eine Ausbildung zum Altenpfleger begonnen. Die Badische Zeitung berichtet über den Weg "Vom Flüchtling zum Pflegeazubi"

 

20 Jahre Freiwilligendienst beim Badischen Roten Kreuz

Seit 20 Jahren gibt es den Freiwilligendienst beim Badischen Roten Kreuz. Das war für die Redaktion des "Informationsdienstes" Anlass diese Erfolgsgeschichte einmal genauer zu betrachten. Außerdem berichten zwei Freiwillige, die sich für einen Bundesfreiwillgendienst mit Flüchtlingsbezug (BFDmF) entschieden haben vom Alltag in ihren Einsatzstellen, in dem es immer wieder sehr bewegende Momente gibt. 

Hier geht es zu den Beiträgen

03.02.2017

Deine BegleiterInnen im FSJ

Sonderprogramm im Bundesfreiwilligendienst (BFD) für Flüchtlingsarbeit

Das Badische Rote Kreuz bereitet sich darauf vor, die Freiwilligendienste stärker in die Arbeit mit Geflüchteten einzubringen. Aktuell werden alle Einsatzstellen über das Sonderprogramm informiert und zu Einsatzmöglichkeiten im Bereich Flüchtlingshilfe befragt. Als Hilfestellung zur Ausgestaltung des Einsatzes von Freiwilligendienstleistenden in der Flüchtlingshilfe bzw. von Geflüchteten als Freiwilligendienstleistende werden im „Rahmenkonzept der DRK-Freiwilligendienste für die Arbeit mit Geflüchteten“ die notwendigen Voraussetzungen und Bedingungen vorgestellt, unter denen die Beteiligung von Freiwilligendiensten in der Flüchtlingsarbeit gelingen kann.