Freiwillige präsentieren ihre Kunstwerke zum Thema „Zivilcourage“

 

Das Projekt Zivilcourage, eine Kooperation der Freiwilligendienste des DRK-Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz und der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein, erfuhr jetzt eine besondere Würdigung.

In der Bundespolizeidirektion Stuttgart werden derzeit Kunstobjekte ausgestellt, die von Freiwilligen des Badischen Roten Kreuzes im Rahmen dieser seit 2013 bestehenden Präventionsmaßnahme geschaffen wurden. An der Vernissage nahmen unter anderem der Präsident der Bundespolizeidirektion Stuttgart, Peter Holzem, die Geschäftsführerin des DRK-Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz, Birgit Wiloth-Sacherer, sowie Freiwillige, deren Bilder nun in der Ausstellung gezeigt werden, teil.

Zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder einem Bundesfreiwilligendienst gehören über die Arbeit in der Einsatzstelle hinaus eine pädagogische Begleitung sowie fünf einwöchige Seminare. In diesen ist das Präventionsprojekt beheimatet, an dem jedes Jahr etwa 100 der insgesamt 1300 Freiwilligen im Badischen Roten Kreuz teilnehmen. An zwei Seminartagen erleben die jungen Menschen Situationen, in denen Zivilcourage gefragt ist. Die Reflexion des Erlebten geschieht auf kreative Weise: Es entstehen Bilder, Geschichten, Rollenspiele und mehr. Eine Auswahl der so entstandenen Bilder ist in der aktuellen Ausstellung zu sehen.

Seit Beginn der Kooperation, die vor allen von Melanie Flick (Badisches Rotes Kreuz) und Thomas Schlageter (Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein) getragen wird, haben etwa 800 Freiwillige am Projekt „Zivilcourage“ teilgenommen.