FAQ Corona

Die häufigsten Fragen rund um deinen Freiwilligendienst in Zeiten von Corona

Im Folgenden findest du Informationen zu wichtigen Fragen, die uns als Träger immer wieder gestellt werden. Hier die Fragen und Antworten, die wir nach bestem Wissen zusammengestellt haben. Eine Haftung für die Richtigkeit müssen wir ausschließen. Bei weiteren Fragen stehen wir dir wie gewohnt zur Verfügung.

Stand: 07.03.2022

 

Wie verhalte ich mich in meiner Einsatzstelle?

Für den konkreten Einsatz in deiner Einsatzstelle und Fragen zur Arbeitssituation, wie z. B.  Dienstzeiten, 3G-Regelungen und Hygienevorschriften, ist in erster Linie deine Einsatzstelle Ansprechperson. Bitte folge den Anweisungen deiner Einsatzstelle.

 

Was ändert sich für mich, wenn meine Einsatzstelle aufgrund der Corona-Krise geschlossen ist?

Wird die Einsatzstelle aufgrund der Pandemie für die Öffentlichkeit geschlossen, die Mitarbeitenden kommen jedoch weiterhin zur Arbeit, gehen die Freiwilligen grundsätzlich auch dem Freiwilligendienst nach.

Schließt die Einsatzstelle vollständig, müssen auch die Freiwilligen nach Absprache nicht zum Dienst erscheinen. Eine Veränderung des Einsatzbereiches kann nach Rücksprache mit den zuständigen Bildungsreferent:innen und unter Zustimmung aller Beteiligten ermöglicht werden.

Laut dem Bundesministerium darf dir durch die Corona Pandemie kein Nachteil entstehen. Dein Freiwilligendienst wird also auch bei einer vorübergehenden Schließung der Einsatzstelle anerkannt. Sowohl dein Geld als auch die Sozialversicherungsbeiträge werden weiterbezahlt.

 

Es ist so wenig zu tun. Kann die Arbeitszeit verkürzt werden?

Die Einsatzstelle kann die Entscheidung über eine Arbeitszeitverkürzung treffen, wenn aufgrund von geringerem Arbeitsaufkommen die geplante Arbeitszeit nicht erfüllt werden kann. Die Zeit darf nicht als Minuszeit angerechnet werden.

 

Was mache ich, wenn ich krank bin?

Im Krankheitsfall meldest du dich sofort (vor Dienstbeginn) telefonisch in der Einsatzstelle krank, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss ab dem dritten Krankheitstag in Folge an den DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz geschickt werden. Solltest Du während der Seminare krank sein, muss die Seminarleitung informiert werden, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss hier bereits am ersten Tag vorliegen. Mit Krankheitszeichen, wie Husten, Fieber, Halsweh oder einem Magen-Darm-Infekt darfst Du auf keinen Fall zum Dienst.

 

Was muss ich tun, wenn ich in Quarantäne geschickt werde?

Die Behörde, die die Quarantäne anordnet (i. d. R. das Gesundheitsamt) stellt eine Bescheinigung aus, die du bitte zur Einsatzstelle und zum DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz weiterleitest. Die Behörde hebt die Quarantäne auch wieder auf. Die Taschengelder werden während der Quarantäne weiterbezahlt – auch unabhängig vom Impfstatus.
Wenn du erkrankst (was wir natürlich nicht hoffen), bist du wie bei jeder anderen Erkrankung krankgeschrieben und wir benötigen zusätzlich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von dir.

 

Was passiert mit meinen Urlaubstagen, wenn ich während meinem Urlaub in Quarantäne/Isolation muss?

Wenn du während deinem Urlaub positiv auf das Covid-Virus getestet wirst und in Quarantäne bzw. Isolation musst, werden dir deine Urlaubstage wieder gutgeschrieben, sobald eine Krankschreibung erfolgt ist. Dafür musst du eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) eines Arztes oder einer Ärztin vorlegen, das Testergebnis reicht als Nachweis nicht aus.

 

Mein Kind muss in Quarantäne. Habe ich einen Anspruch auf Kinderkrankengeld?

Nach §45 Abs.2aSGB V können Eltern bis einschließlich 19.03.22 Kinderkrankengeld auch in Anspruch nehmen, wenn ihr Kind nicht krank ist, aber zu Hause betreut werden muss. Dieser Anspruch besteht auch, wenn Einrichtungen zur Betreuung von Kindern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund des Infektionsgesetzes vorübergehend geschlossen werden.

 

Muss ich mich testen lassen?

Auch für die Freiwillige in den Einsatzstellen gilt die 3G-Regel: geimpft, genesen, getestet. Freiwillige ohne Impf- bzw. Genesenennachweis müssen sich täglich testen lassen. Wie das geprüft wird, entscheidet die Einsatzstelle.

 

Wann muss ich einen PCR-Test machen?

Eine Priorisierung der PCR- Testkapazitäten wurde vorgenommen, hier haben folgende Situationen Vorrang:

  • PCR-Tests werden durchgeführt zur Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit medizinischer Einrichtungen wie Krankenhaus, Pflegeinrichtungen, Rettungsdienste
  • PCR-Tests werden durchgeführt zum Schutz vulnerabler Gruppen, Pflege, Stationäre - und Teilstationäre Einrichtungen, Behindertenhilfe.

Wichtig: Einem PCR-Test soll in der Regel ein korrekt durchgeführter SARS-CoV-2-Antigentest vorausgegangen sein.

 

Wie ist es mit der Impfung?

Ab 15.03.2022 wird es eine einrichtungsspezifische Impfpflicht (Covid) geben, ab diesem Datum dürfen nur noch geimpfte Personen in den Einrichtungen tätig sein, das gilt auch für die Freiwilligendienste. Bitte erkundige zügig bei deiner Anleitung, ob das auch dich betrifft. Falls es hier Probleme gibt, melde dich bitte bei den für dich zuständigen Bildungsreferent:innen, um Lösungsmöglichkeiten zu besprechen.

 

Gibt es eine Befreiungsmöglichkeit der Impflicht aus religiösen Gründen?

Nein, eine Ausnahme aus religiösen Gründen sieht das Gesetz nicht vor. Die Ausnahme gilt nur dann, wenn Personen auf Grund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können.

 

Muss ich mich auch impfen, wenn ich minderjährig bin?

Ja, das Gesetz differenziert nicht nach Alter, sondern nach Tätigkeit in einer betroffenen Einrichtung.

 

Kann die Impfung durch Zwang durchgesetzt werden?

Nein, eine Zwangsimpfung kommt in keinem Fall in Betracht.

 

Wie muss ich meine Impfung nachweisen?

Es muss ein Nachweis hinsichtlich eines vollständigen Impfschutzes gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form vorliegen.

 

Was ist, wenn der Impfnachweis nicht vorliegt?

Wird der Impfnachweis nicht vorgelegt, darf in den betroffenen Einrichtungen nicht gearbeitet werden.

 

Wie finden die Seminare statt?

Die Seminare finden seit 04.04.2022 wieder in Präsenz statt. Informationen dazu erhältst du rechtzeitig vor dem Seminar. Bitte checke vor Seminarbeginn regelmäßig deine E-Mails, ggf. senden wir kurzfristig zusätzliche Informationen – schau bitte gegebenenfalls auch in deinen Spamordner bzw. informiere den Landesverband umgehend, falls sich deine E-Mail-Adresse ändert.

Zusätzlich zu den Seminaren bieten wir eine breite Palette an Wahlmodulen an. Bei einem 12-monatigen Freiwilligendienst finden 22 Seminartage von uns organisiert statt. Dazu kommen drei Wahlmodultage, über die wir dich im Seminar informieren.

Falls du deinen Dienst im Krankentransport/Rettungsdienst absolvierst, kannst du deine 3 Wahlmodultage auf dein Praktikum im Rettungsdienst anerkennen lassen. Dies ist eine KANN und keine MUSS-Regelung. Bitte sprich diesbezüglich mit deiner Einsatzstelle.

Und hier nochmal zur Übersicht, wie sich in der Regel die Seminartage aufteilen:

Länge des Dienstes Anzahl Seminartage Aufteilung Seminartage
12 Monate 25 Seminartage 4 Seminarblöcke + 3 Wahlmodultage
11 Monate 23 Seminartage 4 Seminarblöcke + 1 Wahlmodultag
10 Monate 21 Seminartage 4 Seminarblöcke
9 Monate 19 Seminartage 4 Seminarblöcke
8 Monate 17 Seminartage 4 Seminarblöcke
7 Monate 15 Seminartage 3 Seminarblöcke
6 Monate 15 Seminartage 3 Seminarblöcke

 

Wie komme ich an weitere Informationen zu meinem Dienst?

Neuigkeiten in den Freiwilligendiensten werden von uns per E-Mail versendet. Bitte checke regelmäßig dein E-Mail-Postfach. Du erreichst uns außerdem weiterhin über die bekannten Kontaktwege.

 

Werde ich noch von den Bildungsreferent:innen vom DRK in der Einsatzstelle besucht?

Bis auf Weiteres finden die Einsatzstellenbesuche online statt. In dringenden Angelegenheiten kannst du dich gerne an uns wenden. Wenn du einen Einsatzstellenbesuch möchtest, melde dich bei den für dich zuständigen Bildungsreferent:innen.

 

Brauchst du mal jemanden zum Reden?

Für alle Fragen rund um den Freiwilligendienst sind wir weiterhin erste Ansprechperson für dich!
Bitte ruf uns am besten direkt an oder schicke uns eine E-Mail, damit wir dein Anliegen möglichst schnell beantworten können! Wir sind telefonisch auch im Home Office zu den bekannten Sprechzeiten erreichbar. Unsere persönlichen Telefonnummern und E-Mail-Adressen findest du auf der Webseite im Bereich „Unser Team”.

Für alle Fragen und Sorgen, die nichts mit dem Freiwilligendienst zu tun haben, findest du hier die Nummer der Telefonseelsorge, an die du dich kostenfrei rund um die Uhr wenden kannst:

0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222

Die Telefonseelsorge ist auch an Wochenenden und Feiertagen erreichbar. Die Anrufenden bleiben völlig anonym. Du musst deinen Namen also nicht nennen. Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden kümmern sich um jedes akute Problem.

 

 

  • weiter zu "FSJ und BFD von A bis Z"